Medien
Medienbilder Stiftsbibliothek
Medienbilder Sommerausstellung im Barocksaal der Stiftsbibliothek
«Frauen – Weibliche Lebenswelten im Mittelalter»
Inklusinnen
Wiborada schaut aus ihrer an die Kirche St.Mangen angebauten Zelle, vor der ein Mann mit Krücken steht. Der Legende (Vita II, 25) gemäss war er vom Teufel besessen. Wiborada erkennt seinen Zustand und treibt den Teufel aus, indem sie ihn bekreuzigt. Kirche und Klause sind detailreich dargestellt: eisenbeschlagene Tür, Butzenglasscheiben und auf dem Dach ein Storchennest. Der Zeichner ist namentlich nicht bekannt.
Stiftsbibliothek St.Gallen, Cod. Sang. 602, S. 324.
Nonnen
Die erste Seite der Expositio libri comitis beginnt mit einer ausgestalteten Seite und Inititale, deren Formen die Handschrift eindeutig dem Skriptorium des Frauenklosters Chelles zuordnen lassen. Auf der ersten Seite wird die Form der Apostelbriefe erklärt. Das Kloster Chelles hatte ein wichtiges Skriptorium.
Stiftsbibliothek St.Gallen, Cod. Sang. 435, S. 2.
Mächtige
Der Brokatstreifen mit dem Namen «Gundis», der auf dem vorderen Spiegelblatt klebt, bezeichnet vermutlich die Stifterin des Evangelistars. Wer Gundis war, ist indes nicht bekannt.
Stiftsbibliothek St.Gallen, Cod. Sang. 54, vorderes Spiegelblatt.
Dienerinnen
Die Federzeichnung der Inklusin von St.Georgen zeigt eine Frau in einer Zelle mit ihren beiden Dienerinnen. Die Bildbeischrift nennt die Namen: Clara und Agnes.
Stiftsbibliothek St.Gallen, Cod. Sang. 54, hinteres Spiegelblatt.
Medienbilder Gewölbekeller
Evangelium Longum. St.Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 53, Vorderseite (© Stiftsbibliothek St.Gallen)
Das älteste Gallus-Bild, um 895, Rückseite des Prachteinbandes des Evangelium Longum. Das Detail zeigt die Legende von Gallus und dem Bären. (© Stiftsbibliothek St.Gallen)
Ein neues Bild vom heiligen Gallus: Für die neue Dauerausstellung «Gallus und sein Kloster» hat das Atelier Nyffenegger in Flurlingen eine lebensnahe Gallus-Figurine geschaffen. (© Stiftsbibliothek St.Gallen)
Medienbilder Ausstellungssaal
Der berühmte St.Galler Klosterplan der Stiftsbibliothek St.Gallen von um 825 ist der bedeutendste Architekturplan des Mittelalters. St.Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1092. (© Stiftsbibliothek St.Gallen)
St.Galler Professbuch; ältestes karolingisches Professbuch mit Gelübden, durch welche sich die St.Galler Mönche vor Gott und den Heiligen auf Lebenszeit zum Verbleiben im ehemaligen Kloster St.Gallen, zum Gehorsam gegenüber dem Abt und zum sittenstrengen Wandel verpflichteten. (© Stiftsarchiv St.Gallen)
Stiftsarchiv St.Gallen, C3 B55. Liste der Schwestern von St. Stephan in Strassburg und von Schänis im älteren St.Galler Gedenkbuch. (© Stiftsarchiv St.Gallen)
In der Jahresausstellung 2026 des Stiftsarchivs ist eine Rekonstruktion der Zelle der hl. Wiborada bei der Kirche Sankt Mangen um 920 zu sehen.
(Foto: Max Beuter)